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5 Jahre Napoleon’s Nightmare: Die Highlights aus 187 Posts

Vor genau fünf Jahren erblickte Napoleon’s Nightmare die Welt. Seither wurden 187 Beiträge auf dem Blog veröffentlicht. Anlässlich des Jubiläums blicken wir zurück auf einige der spezielleren darunter.

Der erste Post

nnnostalgie

So sah der Header des Blogs anfangs aus.

Es war ein Sonntag im Dezember 2011, drei Tage vor den Bundesratswahlen, als der erste Beitrag auf Napoleon’s Nightmare aufgeschaltet wurde. Es war eine ziemlich kritische Beschreibung der damaligen Regierungsverhältnisse, gefolgt von einem Vorschlag für eine Änderung des Wahlverfahrens: Um die Zusammenarbeit in der Regierung zu verbessern und die Konkordanz auf ein stabileres Fundament zu stellen, sollten die Bundesräte nicht mehr einzeln, sondern als Gremium gewählt werden. Der Autor ist sich heute nicht mehr so sicher, wie gross die Vorteile einer solchen Reform wären. Das ist indes nicht das einzige, was sich in den letzten fünf Jahren geändert hat. (Wer übrigens sehen möchte, wie der Blog früher aussah, klicke hier.)

jubilaumDer meistgelesene Post…

… war ein Beitrag zum Thema Fussball (was sonst?). Titel: «Warum YB auch dieses Jahr nicht Meister wird» (Die These wurde seither übrigens jedes Jahr bestätigt.) Die 1695 Klicks haben wir hauptsächlich dem Blog «Zum Runden Leder» sowie einigen Fanforen zu verdanken, die auf den Beitrag verlinkten.

Kultur bei Napoleon’s Nightmare

Nicht nur Sport war in den letzten fünf Jahren Thema auf Napoleon’s Nightmare. Auch die Brücke zur Kultur schlugen wir. So etwa mit dem Post über die rechtsphilosophischen Beiträge eines gewissen Hans-Peter Matter, besser bekannt unter dem Namen Mani Matter. Ein anderer Artikel widmete sich der endlosen Debatte über eine neue Nationalhymne. Die TV-Kultur wurde ebenfalls nicht vernachlässigt: Die Leser erfuhren, welche staatspolitischen Lektionen Serien wie «Die Simpsons», «Monty Python»«Borgen» und «House of Cards» verbergen.

Der längste Post

Ein Vorteil der digitalen Welt ist, dass man bei Online-Publikationen von Platzproblemen verschont bleibt. Auf Napoleon’s Nightmare publizierten wir denn auch gerne ausführliche Texte. Den Rekord hält Claudio Kuster’s Beitrag zum Ständemehr (Legitimeres Ständemehr durch stetige Standesstimmen), der stattliche 16’764 Zeichen umfasst. Zum Vergleich: Ein Zeitungsartikel ist üblicherweise rund 4000 Zeichen lang.

Napoleon’s Nightmare als Policy-Inputgeber

Die Beiträge auf Napoleon’s Nightmare beschränkten sich nicht auf Analysen zu staatspolitischen Fragen. Oft machten wir konkrete Änderungsvorschläge. So etwa für eine neue Berechnungsmethode der Standesstimmen. Oder eine Lösung für den Konflikt zwischen Volksrechten und Völkerrecht. Oder moderate Reformen beim Initiativrecht. Oder Vorschläge für eine sinnvolle Ausgestaltung des Ausländerstimmrechts. Auch wenn sich die Politik bisher zurückhaltend gezeigt hat, die Ideen umzusetzen: Zumindest kann uns niemand vorwerfen, wir würden nur kritisieren, was andere falsch machen, ohne konstruktive Vorschläge vorzulegen, was man besser machen könnte.

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